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Rhein Petroleum in Wissenschaft und Forschung
Die Aufsuchung von Rohstoffen beruht auch auf Forschung und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Und so wie Rhein Petroleum heute vom aktuellen Stand der Wissenschaft, neuen technischen Aufsuchungsverfahren und den Daten von vielen hundert Bohrungen aus dem vergangenen Jahrhundert profitiert, trägt das Unternehmen mit eigenen Daten, Gesteinsproben und Erkenntnissen zum wissenschaftlichen Fortschritt bei. Zu diesem Zweck arbeitet Rhein Petroleum mit Behörden, Universitäten, Professoren, Studenten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen eng zusammen, wie nachfolgende Beispiele zeigen.

Kisselwörth Diatrem (Vulkanschlot) und die verdeckten Maare im nördlichen Oberrhein
Rhein Petroleum unterstützt und arbeitet aktiv mit an der Erforschung der Verbreitung und Ausbildung von vulkanogenen Diatrem- und Maarstrukturen im Untergrund des nördlichen Oberrheingrabens. Die vom Unternehmen in den Jahren 2011 und 2012 durchgeführte 3D-Seismik liefert hierfür neuste Daten und Erkenntnisse über die Verbreitung dieser Strukturen vulkanischen Ursprungs. Diese Daten tragen maßgeblich zum Erfolg eines Forschungsprojekts des Naturhistorischen Museums Mainz (Projektleitung), des Hessischen Landesamts für Geologie und Umwelt, des Physikalisch Vulkanologischen Labors am Institut für Geographie und Geologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, des Instituts für Geochemie im Geowissenschaftlichen Zentrum der Georg-August-Universität Göttingen und der Sektion Paläobotantik des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt bei.

Tonmineralogie der Gesteinsformationen des Tertiärs im nördlichen Oberrheingraben.
Eine aktuelle Masterarbeit am Institut für Angewandte Geowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) setzt sich intensiv mit der Tonmineralogie von Gesteinsformationen des Tertiärs im nördlichen Oberrheingraben auseinander.
Rhein Petroleum stellte hierfür Spülproben aus dem Bereich der Hydrobien-Schichten sowie aus der Bodenheim-Formation der Bohrung Schwarzbach 1 bei Riedstadt-Goddelau für tonmineralogische Untersuchungen zur Verfügung. Darüber hinaus wurden geophysikalische Bohrlochmessungen aus dem Bereich der Hydrobien-Schichten der Bohrung Stockstadt 2001 und aus dem Bereich der Bodenheim-Formation und Pechelbronn-Gruppe der Bohrung Allmend 1 ausgewertet.

Paläoumwelt-Entwicklung, Grabenbildung und Entstehung von Kohlenwasserstoffen im Mittleren Tertiär des nördlichen Oberrheingrabens – Wie kam es zur Entstehung von Erdöl und Erdgas im Oberrheingraben?
Dies ist der Gegenstand einer bis 2018 laufenden Promotionsarbeit am Institut für Geowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Rhein Petroleum hat die Arbeit initiiert, finanziert und Bohrungsinformationen und Gesteinsproben der Bohrungen Stockstadt 2001, Allmend 1, Schwarzbach 1 und Schwarzbach 1a zur Verfügung gestellt.

Sedimentpetrographie und Ablagerungsbedingungen der Pechelbronn-Gruppe (Ober-Eozän bis Unter-Oligozän) und der Bodenheim-Formation (Unter-Oligozän) im nördlichen Oberrheingraben.
So lautet der Titel einer noch unveröffentlichten Masterarbeit am Institut für Geowissenschaften der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Rhein Petroleum hat die Arbeit initiiert, finanziert und die Gesteinsproben aus den Bohrungen Stockstadt 2001 und Allmend 1 zur Verfügung gestellt sowie die Arbeit wissenschaftlich betreut.

Tektonische Geomorphologie und Strukturgeologie des Alpinen Vorlandbeckens.
Eine Doktor- und Masterarbeit am Department für Geo- und Umweltwissenschaften, Sektion Geologie der Ludwig-Maximilians-Universität München beschäftigen sich mit jungen Bewegungen an tektonischen Strukturen und damit der Entwicklung des westlichen Teils des Alpinen Vorlandbeckens. Rhein Petroleum und ihr Partner Wintershall stellen für dieses Projekt seismische Daten aus der 3D Seismik Mindelheim zur Verfügung.

Daten für das World Stress Map Project
Das World Stress Map-Project ist eine globale Sammlung von Daten zum rezenten Spannungs- und Stress-Feld der Erde. Geleitet wird das Projekt vom GFZ Geowissenschaftliches Forschungszentrum in Potsdam unter Mitarbeit des Instituts für Angewandte Geowissenschaften des KIT in Karlsruhe.

Rhein Petroleum stellt hierfür geophysikalische Bohrlochmessungen und weitere Bohrungsdaten bereit, aus denen Wissenschaftler Informationen zum rezenten Spannungsfeld der Erde an der jeweiligen Bohrungslokation ableiten können.

Unterstützung der geologischen Landesaufnahme am Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
Das Lagerstättengesetz verpflichtet Rhein Petroleum, geologische Bohrberichte, geophysikalische Bohrlochmessungen sowie Messungen an Spül- und Kernproben der jeweils zuständigen geologischen Landesbehörde zu berichten sowie Materialproben aus dem Bohrloch (Spülproben, Bohrklein) zur Verfügung zu stellen. Dadurch wächst der allgemein zugängliche Wissensschatz über die Geologie Deutschlands kontinuierlich.

Rhein Petroleum entnimmt darüber hinaus zusätzliche Materialproben aus seinen Bohrlöchern und stellt diese dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie zur Verfügung, um die geologische Landesaufnahme zu komplettieren. Diese Bohrungsinformationen stehen einem breiten Fachpublikum zur Verfügung und bilden eine wertvolle Erkenntnisgrundlage für Behörden, Universitäten und Forschungseinrichtungen und nachfolgende Generationen.