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Rhein Petroleum hat sich zum Ziel gesetzt, bekannte ehemalige Erdölfelder in Süddeutschland mit Hilfe moderner Technik zu untersuchen, und gegebenenfalls wieder zu erschließen. Konkret ist Rhein Petroleum im Hessischen Ried, in Nordbaden sowie im bayerischen Voralpenland tätig. Grundlegend für alle Tätigkeiten sind ein sorgfältiges Studium alter Unterlagen und Daten über frühere Bohrungen und Förderungen sowie möglichst fundierte Kenntnisse über die konkreten geologischen Strukturen des Untergrunds. Diese Kenntnisse hat Rhein Petroleum unter Anwendung neuester Technologie im Rahmen einer der aufwendigsten 3D-seismischen Untersuchungen der vergangenen Jahre in Deutschland erhalten. In den Jahren 2011 und 2012 wurde eine Gesamtfläche von rund 750 Quadratkilometer untersucht, um möglichst präzise potenzielle Ziele für Probebohrungen zu bestimmen.

In der Folge wurden Probebohrungen angestrengt. Insbesondere im Hessischen Ried waren die Arbeiten mit drei Probebohrungen erfolgreich. Bei Riedstadt-Goddelau konnte Rhein Petroleum mit der Bohrung „Schwarzbach 1“ im Januar 2018 die permanente Förderung heimischen Erdöls in Hessen wieder aufnehmen. Seither fahren wöchentlich mehrere Tanklastwagen mit Erdöl aus dem Hessischen Ried zur Raffinerie in Karlsruhe.

Im bayerischen Voralpenland hat Rhein Petroleum im Konsortium und unter Betriebsführung der Wintershall ebenfalls drei Bohrungen durchgeführt. Zwei der drei Erkundungsbohrungen wurden auf ihre Ergiebigkeit geprüft. Eine Förderbewilligung besteht bereits: Aus der Bohrung Lauben wird seit Januar 2018 dauerhaft Erdöl gefördert. Seit 2021 hat die RDG GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover die Betriebsführung übernommen.

Im Jahr 2019 hat Rhein Petroleum in Weingarten (Baden) eine Probebohrung abgeteuft und in 2020 mehrfach getestet, im Zuge dessen die Wirtschaftlichkeit des Ölfunds „Steig 1“ nachgewiesen wurde. Das zu entwickelnde Ölvorkommen „Steig“ befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum alten Erdölfeld „Weingarten“, aus dem bis in die 1960er Jahre Erdöl gefördert wurde.

Von einer Lokalität südlich der bestehenden Bohrung „Steig 1“ auf der Gemarkung Weingarten sind weitere Bohrungen zu Erschließung der Lagerstätte geplant.